Restaurantführer
Michelin Gids
Dieses prachtvolle Restaurant entführt Sie ins Jahr 1397, ins Goldene Zeitalter, in die Zukunft. Die subtile Präsenz verschiedener Drachen, goldene Details überall, hohe Decken, große Fensterfronten … Historische Pracht im 21. Jahrhundert! Chef Bouterse ergänzt die klassische Küche mit einem Augenmerk auf Gemüse, hessische Anspielungen und originellen weltlichen Inspirationen. Sein kontrollierter und spontaner Umgang mit Texturen und Assoziationen fasziniert. Beispielsweise brät er die Plattfischfilets in beurre noisette. Dazu kommen fondantgegarte Spargel und ein würziger Salat mit unter anderem frischem Meerfenchel. Die vollen Aromen einer frischen, cremigen Crème mit Vadouvan heben die gesamte Zubereitung auf ein neues Niveau. Spitze! Und noch dies: Die vollständige vegetarische Karte des Restaurants 1397 ist ebenfalls absolut einen Besuch wert.
Gault & Millau
Am Grote Markt in Bergen op Zoom befindet sich das Grand Hotel De Draak, das älteste Gastronomieunternehmen der Niederlande, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1397 zurückreichen. In diesem historischen Ambiente bietet das Restaurant klassische Küche im besten Sinne des Wortes. Küchenchef Torben Bouterse verleiht dieser Basis mit durchdachten Zubereitungen und präziser Ausführung einen modernen Glanz. Der Service ist vorbildlich, und Sommelier Walter Lopez Gomez kombiniert Weine mit sicherem Gespür. Ein Höhepunkt ist die perfekt gegarte Anjou-Taube mit Artischocke, Tomate, Bärlauchöl und einer feinen Jus, die Tiefe und Balance schafft. Unter der Leitung des Eigentümers Frans Hazen zeigt das Team, dass historische Klasse mühelos mit der Zeit Schritt hält.
Lekker 500
Wieder einmal gibt es lobende Rezensionen für Küchenchef Torben Bouterse, der zusammen mit seinem Team die niederländische Küche hochhält und ihr seine eigene Schwung verleiht. Das Restaurant 1397 von Inhaber Frans Hazen ist Teil des historischen Grand Hotel und Résidence De Draak und verdankt seinen Namen der Tatsache, dass das Hotel bereits in diesem Jahr als Stadtherberge Bestand hatte.
Der St.-Martins-Saal (der älteste Teil des monumentalen Gebäudes) ist als Speisesaal ein wahrer Blickfang mit einem großen Drachengemälde, einer illustrierten Weltkarte an der Decke, Kronleuchtern und Kunst an den Wänden. Torbens Wurzeln liegen in Zeeland, und das spiegelt sich in seinen Gerichten mit Fisch sowie Krusten- und Schalentieren wider. Außerdem spielen Gemüse eine wichtige Rolle in seinem Menü.
Es gibt eine à-la-carte-Auswahl neben verschiedenen Menüs, darunter Mittagessen am Mittwoch, Donnerstag und Freitag. Als Aperitif schenkt Gastgeber und kundiger Sommelier Walter Lopez Gomez eine alkoholfreie „Sparkling Inspiration 4.7“ von Manufaktur Jörg Geiger ein – elegant und frisch.
Auf einem großen mattweißen Teller wird ein raffiniertes Gericht aus Pulpo serviert, gewürzt mit geräuchertem Paprikapulver und getoppt mit Tupfen von Avocadocreme und Yuzu. Pur und weich im Geschmack, mit wenig Salz, denn Torben ist Botschafter der Nierstichting (niederländische Nierenstiftung) und zeigt, dass weniger mehr sein kann.
Streng und klar in der Präsentation ist das zart-cremige Canapé aus biologischer Entenleber mit einer Mousse aus Ananas und Passionsfrucht, zu dem ein würziger Enate-Gewürztraminer gereicht wird – ein goldenes Duo.
Der Höhepunkt des Abends ist die auf dem Knochen gebratene Anjou-Taubenbrust, das Keulchen in einem knusprigen Mantel, mit einem Garnitur aus Artischocke – mariniert und als samtige Creme –, San-Marzano-Tomate und einem kräftigen Geflügeljus, verfeinert mit Kreuzkümmel. Wir kommen wieder!
